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Howto: kreativer Linkaufbau mit Schützenhilfe von Google dank Befehlen und Parametern

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Google macht unser SEO-Leben mit so „witzigen Updates“ wie dem Penguin Update aktuell nicht gerade leicht und bereits jetzt wird deutlich: die Anti-Linkspam Bemühungen seitens der US-Suchmaschine werden noch weiter anziehen. Doch heute möchte ich Euch mit praxisnahen Tipps aus der SEO-Trickkiste dazu animieren vorhandene Linkaufbaupotentiale zu nutzen und vor allem die Low Hanging Fruits einzusammeln, denn in einigen Fällen warten Links nur darauf eingesammelt zu werden! Noch dazu handelt es sich bei den vorgestellten Methoden in meinen Augen um eine legitime und vor allem clevere Vorgehensweise des Linkbuildings.
Ach ja?
Viele von Euch kennen die unter SEOs relativ verbreiteten Google Befehle und Parameter, etwa die Site-Abfrage (site:domain.de) oder den etwas in die Tage gekommenen Backlink-Check (link:domain.de). Grundsätzlich läuft das Ganze hier immer ähnlich hab und Auflistungen der unterschiedlichen Befehle bzw. deren Anwendung finden sich zu Hauf im Netz, zum Beispiel auf SEOMOZ. Damit lassen sich vielerlei nützliche Dinge anstellen, als einfachstes Beispiel sei die händische Analyse von indexierten Seiten der eigenen Domain genannt. Doch wie hilft mir das Ganze beim Linkaufbau und maximiert somit meinen SEO Erfolg?
Der site-Befehl: von vorhandenen Potentialen und leicht verdienten Links!
Die Site-Abfrage “site:domain.de” grenzt eine Suche auf eine oder mehrere Domains ein bzw. aus.
- “Kredit site:wikipedia.org“ zeigt Unterseiten von Wikipedia.org zum Thema Kredit.
- “Kredit -site:wikipedia.org“ schließt Wikipedia.org bei der Suche zum Thema Kredit aus.
Mögliche Anwendungszenarien für den Linkaufbau
- Wer beim Linktausch gefragt wird von welcher Unterseite einer bestimmten Domain verlinkt werden soll (viele von Euch kennen Fragen wie „von wo möchtest Du verlinkt werden“ oder „in welcher Kategorie soll ich deinen Beitrag veröffentlichen“), der bestimmt mit Hilfe der Site-Abfrage “Keyword site:domain.de” den vom Thema her relevantesten Platz für seinen Backlink nun ganz einfach. Wichtig: Um die Relevanz weiter zu erhöhen ist es gegebenenfalls sinnvoll anschließend noch weitere Kriterien wie den Veröffentlichungszeitpunkt bzw. die interne Verlinkung einer Unterseite mit einzubeziehen.
- Richtig spannend wird es wenn ihr nach Eurem Brand sucht und dabei Eure eigene Domain ausschließt, also zum Beispiel so: “wikipedia” -site:wikipedia.org. Ihr bekommt nicht nur einen tollen Überblick über Eure Brand Awareness im Netz, sondern könnt mit mühevoller Handarbeit oder ggf. auch automatisiert (zum Beispiel mit den Linkresearchtools und dem SERP Research Tool) alle Erwähnungen Eurer Seite OHNE (!) eine bestehende Verlinkung zu Euch sammeln und via E-Mail Akquise nach einem Link fragen. A Link Builder‘s Dream
- Wer das Spiel weiter treiben möchte, recherchiert nun wie im Beispiel zuvor die Erwähnungen Konkurrenz in der Blogosphäre und macht mit einer gezielten Kontaktaufnahme á la „Wie ich sehen konnte, kamen Sie bereits mit dem Produkt der Konkurrenz in Berührung…“ und einer Portion Großzügigkeit ein Angebot, welches Blogger in der Regel nicht ablehnen können, DENN (!!!) wenn derjenige beispielsweise bereits ein T-Shirt der Firma XY getestet hat und nun ein weiteres von Euch bekommt, kann er es kaum ablehnen Euch zumindest in einem Update des alten Artikels zu erwähnen. Funktioniert einfach und bietet fast überall eine Möglichkeit für den Linkaufbau!
Der inurl-Befehl: eine noch höherere Relevanz beim Linkaufbau erzeugen!
Mithilfe des Befehles “inurl:keyword” lässt sich eine Google-Suche auf Ergebnisse eingrenzen, die einen definierten Wert in der URL enthalten. Das ganze funktioniert auch umgekehrt.
- Kredit inurl:Forum zeigt Ergebnisse zum Thema “Kredit”, die das Fragment “Forum” zwingend in der URL enthalten.
- Kredit -inurl:Forum zeigt ebenfalls Ergebnisse zum Thema “Kredit”, allerdings werden hierbei alle Seiten mit “Forum” in der URL ausgeschlossen.
Mögliche Anwendungszenarien für den Linkaufbau
- Mit “Kredit inurl:links OR inurl:linkliste” etc. lassen sich schnell relevante (!) Linklisten zu einem bestimmten Thema finden. Oft genügt ein kurzer Hinweis mit der eigenen URL an den Webseitenbetreiber und schon habt ihr einen kostenlos Backlink generiert. Insbesondere die Möglichkeit am Ende vielleicht von einem echtem Hub zum Thema verlinkt zu werden macht diese Methode so spannend! Die Erfolgsquote ist hoch und kommt nach 7-14 Tagen keine Antwort lohnt es sich nachzuhaken – entweder automatisiert mit einer automatischen Follow-Up-Mail oder “manuell” per Telefon oder einem anderen Kanal.
- Mit “Kredit inurl:wiki -site:wikipedia.org” werden beispielsweise alternative Wikis und Lexika zum Thema Kredit gefunden. Der Link lässt sich anschließend oftmals sogar sehr einfach durch Ergänzung einer Quellenangabe
setzen. Gerade in umkämpften Bereichen ist ein Wikipedia-Backlink nicht immer eine Leichtigkeit, bei anderen Wikis ist allerdings im Vergleich dazu fast ein Kinderspiel (gibt natürlich Ausnahmen).
- Arbeitsteilung innerhalb eines Teams: mit Hilfe von “inurl:forum” können explizit Forenbeiträge gefiltert und vom Team in Links umgesetzt werden. Auch hier sind Links einfach zu setzen, sind oftmals (sofern relevant) gerne gesehen und bringen nicht nur unter SEO-Aspekten etwas. Ähnlich verhält es sich mit Footprints der gängigsten Forensoftwares, z.B. inurl:showthread, inurl:thread usw. usf.! Fortgeschrittene Linkbuilder dürfen sich gerne an “inurl:uni” die Zähne ausbeißen.
- Auch “inurl:blog” in Kombination mit deinem Keyword (z.B. “Kredit”) bzw. verlinkungs-freundlichen Termen wie etwa “Gewinnspiel” oder “Produkttest” lohnt immer und ist perfekt für eine performante E-Mail Akquise! Schließlich werden nur Blogger erreicht, die sowieso schon Relevanz zu einem bestimmten Thema besitzen und zudem noch an Gewinnspiel-Teilnahmen oder Produkttests interessiert sind. Hier sei angemerkt, dass Google in seinen aktualisierten Webmaster Guidlines eventuell etwas dagegen haben könnte – muss jeder für sich entscheiden, funktioniert aber und wenn man das ganze ohne (!) Verlinkungszwang gestaltet passt das meiner Meinung nach!
Der intext- und intitle-Befehl: welche Seite veröffentlicht Gastbeiträge?
Manchmal erweist sich auch die Anwendung von “intext:keyword” bzw. “intitle:keyword” als nützlich, denn hiermit werden die Ergebnisse nach einem bestimmten Keyword im Content oder im Title (<title></title>) gefiltert. Auch diesmal lässt sich das Ganze wie üblich mit einem vorangestelltem Minus als Auschlusskriterium nutzen, ist in diesem Fall für den Linkaufbau aber weniger relevant.
- “Kredit intext:Gastbeitrag“ zeigt Seiten zum Thema Kredit und dem Keyword “Gastbeitrag” im Text
- “Kredit intitle:Linkliste“ zeigt Ergebnisse zum Thema Kredit und dem Keyword “Linkliste” im Title
Mögliche Anwendungszenarien für den Linkaufbau
- Für intext eigenen sich besonders verlinkungs-freundliche Satzbausteine, wie etwa: “intitle: Gastbeitrag von“, “weitere Informationen hier” oder “Webseiten zum Thema”. Ähnlich wie bei der inurl-Methode lohnt hier oftmals eine gezielte Akquise bzw. Verlinkungsanfrage an den zuständigen Redakteur und führte für uns schon zu einem Link von einer sehr starken Nachrichtenwebseite. Besonders wenn schon ein Konkurrent verlinkt wurde, ist die erste Hürde bereits durch diesen genommen und die Akzeptanz DEINER Anfrage gegenüber ist ungleich größer.
- Spannend bei intitle sind etwa Begriffe wie “intitle:Linkliste” oder “intitle: Pressespiegel“. Wer etwa über iPhone Apps berichtet, kann nach Pressespiegeln der jeweiligen Hersteller-Webseiten googlen und anschließend um Verlinkung seines eigenen Testberichtes bitten: oft verlinken auch größere Hersteller mit entsprechend starkem Backlinkprofil Eure positiv verfassten Berichte über die jeweiligen Produkte & Dienstleistungen sehr gerne und selbst eine nur wenig personalisierte Akquise mit dem Hinweis auf Euren Artikel und eine Verlinkungsanfrage in Form eines Zweizeilers funktioniert in 90% aller Fälle. Somit ist auch dieser Google Befehl einen genauen Blick wert.
Bonus: gute Links von schlechten unterscheiden!
- Auch Bing versteht sich auf eine Vielzahl an Parametern, im Vergleich zu den bereits von Google bekannten Abfragen ist allerdings vor allem die Option “linkfromdomain:domain.de” interessant. Hiermit lässt sich relativ einfach recherchieren welche ausgehende Links eine bestimmte Domain besitzt. Leider verrät Microsoft dabei nicht, auf welcher Unterseite bzw. mit welchem Anchortext dieser platziert wurde. Nützlich ist der Parameter vor allem für die Konkurrenzanalyse oder auch für die Unterscheidung zwischen sogenannten Linkschleudern und redaktionellen Blogs!
Fazit: lieber heute als morgen umsetzen!

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Hoffentlich konnte ich Euch ein paar interessante Tipps mit auf den Weg geben und noch dazu einige echte Anwendungsmöglichkeiten skizzieren. Grundsätzlich muss ich sagen, dass insbesondere bei Verlinkungsanfragen eine gezielte Recherche das A & O ist: die Auslese wird durch gezielte Filterung der Ergebnisse geringer (das spart Dir oder Deinem Team Zeit!) und die Responserate um ein vielfaches höher. Mit etwas Biss sind Steigerungen jenseits der 100% keine Seltenheit.
Mit Sicherheit bietet auch Deine Branche entsprechendes Potential und bei den allermeisten SEOs ist dieses auch noch nicht bis zum Limit ausgeschöpft! Also solltest Du lieber heute als morgen die vorhandenen Befehle in Kombination mit Kreativität beim Linkaufbau nutzen und die Schützenhilfe von Google dankend in Anspruch nehmen. Wenn ich Du wäre, dann würde ich als erstes jene Webseiten anschreiben, die, ohne mich zu verlinken, über meinen Brand berichtet haben.
Marketing, PR und Präsenz = qualitativer Linkaufbau
Über die OnPage Optimierungen auf der eigenen Webseite gibt es online viel zu lesen, doch das Prozedere des Linkaufbaus wird nach wie vor sehr vernachlässigt. Viele wissen, dass Links über den Linktausch, das Eintragen in Webkataloge oder das Kommentieren in Blogs aufgebaut werden können, doch häufig ist die Qualität dieser Links nicht besonders hochwertig und die Art des Aufbaus teilweise leider nicht sauber.
Mit diesem Beitrag möchte ich zeigen, dass man das Thema Linkaufbau nicht nur aus Sicht eines SEOs betrachten sollte, sondern auch mal wie ein Marketer denken muss, um eine schöne Anzahl an hochwertigen Links kontrolliert generieren zu können. Marketing, PR und Präsenz an den richtigen Stellen kann für schöne Links sorgen! Die einzelnen Möglichkeiten werden nun kurz erklärt, ich werde in späteren Beiträgen aber noch genauer auf die Optionen eingehen.
Partnerschaften und Sponsorings
In vielen Nischen gibt es Vereine, Institutionen oder Events, an denen man sich beteiligen kann. So kann man sich einmal gezielt überlegen, wie man diese Stellen unterstützen kann, um im Gegenzug zum Beispiel mit Logo unter “Partner” von deren Webseite verlinkt zu werden. Es eignen sich verschiedene Ansätze wie Spenden/Sponsorings, Unterstützung im Online Marketing oder tatsächliches, persönliches Engagement.
Häufig sind die angesprochenen Seiten sehr vertrauenswürdig, sodass es sich lohnt für die Verlinkung auch etwas zu kämpfen. Zudem ist gerade bei Events auch zu bedenken, dass diese häufig im Nachgang noch angelinkt werden und immer mehr an Stärke gewinnen.
Interviews und Gastbeiträge
Eine in meinen Augen ausgezeichnete Strategie ist das Durchführen von Interviews oder auch das gezielte Erstellen von Gastbeiträgen. Mit diesen zwei Methoden generiere ich nicht nur Links sondern brande meine Marke und unterstreiche meine eigenen Position als Experte in bestimmten Themen. Innerhalb der Texte kann ich dann ganz gezielt thematisch passende Links unterbringen, als Beispiele, wie ich diese Strategie anwende einfach mal folgende Links als Denkanstoß:
- http://linkaufbau.de/interview-linkbird-nicolai-kuban/ – langes Gespräch mit Sasa Ebach und live Vorführung von linkbird am Monitor.
Ergebnis: Link, PR und viel Aufmerksamkeit für das Tool
- http://www.ecommerce-lounge.de/dropshipping-umsatzmotor-online-shops-2714/ – Fachbeitrag zum Thema Dropshipping.
Ergebnis: Link zum Shop und zur Landingpage meines Whitepapers
- http://www.meinstartup.com/linkbird-wie-ein-erfolgreiches-geschaeftskonzept-ganz-nebenbei-entstehen-kann/1209/ – Interview zu meinen Unternehmen.
Ergebnis: 2 Links auf meine Shops und einen zu linkbird
usw. usw. usw.
Einfach kreativ sein und überlegen, was der anderen Seite einen wirklichen Mehrwert bringt. Bei Verhandlungen im Hinterkopf haben: Jeder sucht und braucht hochwertigen Content und wenn Ihr diesen liefert, könnt Ihr auch gerne einen Link darin verbauen!
Erstellung von Whitepapers
Ich bin ein großer Fan von Buzz- und Linkaufbau mit Whitepapers (kleine Publikationen, die ein bestimmtes Thema behandeln), da Sie Aufmerksamkeit, Links und auch noch Leads in meiner Zielgruppe generieren können.
Whitepapers können zu jedem Thema geschrieben werden, sei es das Erziehen eines Hundes (für Hundeshops), das Stimmen einer Gitarre (für Musikshops) oder das richtige Schminken (für Beautyshops). Das Paper eignet sich dann optimal, um gezielt Gastbeiträge zu schreiben oder in anderen Blogs mit Link auf das Paper zu kommentieren.
Pressemitteilungen
Pressemitteilungen werden in meinen Augen viel zu selten effektiv für den Linkaufbau genutzt. In einer Pressemitteilung habe ich die Möglichkeit Startseiten-Links, aber auch ein oder zwei Deeplinks einbinden zu können. Für eine gute Pressemeldung brauche ich natürlich auch ein gutes Produkt bzw. eine Story, damit es lohnt darüber zu berichten.
Diese Pressemeldung kann ich dann auf kostenlosen Presseportalen einstellen oder aber gezielt Redaktionen angehen, die sich der Thematik annehmen. So konnte ich z.B. mit einer linkbird Pressemeldung einen Link von der Internetworld Business auf einen meiner Shops generieren – ein durchaus netter Nebeneffekt!
Foren, Profile und Communities nutzen
Wer guten Content generiert hat, der kann diesen auch über Foren, Communities und Profile bewerben. Es ist ja für alle Leser der Plattformen ein Mehrwert, wenn auf passende Inhalte verlinkt wird. Natrürlich sollte man aus dem Forenbeitrag nicht einfach auf seine Produkte linken, sondern sich erst ein Profil aufbauen und dann gezielt den hochwertigen Content, den man erstellt hat, verlinken.
Jeder Link stärkt die gesamte Seite, es lohnt also immer, auch auf www.seite.de/gutercontent/ zu linken.
Gewinnspiele und Linkbaits
Wenn Ihr etwas zu verschenken habt, dann startet doch einen Linkbait oder ein Gewinnspiel an dem andere Webseiten teilnehmen können, wenn diese als Gegenleistung auf die zu verlosenden Produkte/Gewinne verlinken. Eine weitere Möglichkeit ist auch die Verlosung oder das Verschenken von Produkten an zum Beispiel Testberichte-Blogs, die Sie im Gegenzug verlinken: Branding und Links zu garnicht mal so teuren Preisen.
Ich hoffe mit diesem Beitrag ein paar Denkanstöße geben zu können, interessant in dieser Thematik finde ich auch:
- die noch frische SEMSEO-Präsentation von Sasa Ebach, die den Linkaufbau mittles hochwertiger Inhalte in Shops thematisiert – Ihr könnt diese unter http://bit.ly/linkaufbau-shops herunterladen
- einen Denkanstoß für Linkbaits, aber bitte nicht plump nachahmen: http://seouxindianer.de/blog/10-einfache-linkbaits-zum-kopieren




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